Hilfreich war für Riva Starrs Aufstieg sicherlich auch, dass Claude VonStroke und Jesse Rose auf seine Produktionen aufmerksam wurden. So erscheint Riva Starrs neues Album bei Jesse Roses Label Made To Play.
Mit dem Albumtitel „If Life Gives You Lemos, Make Lemonade“ gibt uns Riva Starr einen weisen Spruch mit auf den Weg. Diese optimistische Lebenseinstellung ist auch in seiner Musik deutlich zu hören. So bringt das neue Album eine Mischung aus supercoolen Clubtracks und erfrischenden, südländisch angehauchten Stimmungsmachern.
Es gibt mehrere Stücke, die sofort herausstechen, wie etwa „I Was Drunk“ mit dem coolen Vocal und der fröhlichen Akkordeon-Melodie. Darin finden wir auch diesen wippenden Rhythmus, der auch „Black Cat, White Cat“ antreibt. Hier setzt Riva Starr zudem eine Geige schön akzentuiert ein.
Dazu kommt „Bulgarian Chicks“ mit seinem traditionellen Vocal, den Claps und der schrägen Melodie. Am meisten Karibikstimmung verbreitet der bongolastige Beat in „In Naples“, und auch das Vocal trägt dazu bei. Ebenfalls erwähnenswert ist „Riva’s Boogaloo“ mit seiner unnachgiebigen Piano-Hookline.
Dazwischen gibt es weitere super coole Clubtracks mit innovativen Soundkombinationen und frechen Klängen, die auch mal gegen den Strich gehen, wie etwa „China Gum“, „Black Mama“und „Once Upon A Time“.
Absolut gekonnt webt Riva Starr klassische und südländische Klänge in seine Clubtracks ein, wie zum Beispiel Streicher, Saxophon oder Bongos. Dabei bleibt der Fokus stets auf tanzbaren Rhythmen und eingängigen Melodien, so dass Riva Starr mit diesem Album mehrere erfrischende Floorburner bereit hält.
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