eine unheimlich fluppende bassline und ein darkes brummen bestimmen den klang des titeltracks "der buchdrucker". erst gegen hälfte, dafür dann aber richtig, setzt die wunderbar simple und verträumte melodie ein. zum ende wird alles wieder schön vermischt und durch den eulberg'schen hang zu naturgeräuschen mit einem leichten knarz angereichert.
"björn borkenkäfer" ist ein weiteres schmäckerchen aus der eulbergschen kreativ-schmiede und so gut, dass er eigentlich der titeltrack sein müsste.
eine sanft vibrierende, stark monotone und durchgängige hihat line wird unterfüttert mit dem kratzen und nagen des agressiven borkenkäfers.
dazu gibt's den für eulberg typischen und hart stechenden bass.
nach dem break durch eine art empfangstörungs-rauschen wird der borkenkäfer immer aggressiver. dabei steigert björn seine fresslust, bis schließlich der ganze baum zerlegt ist.
so ist doch der borkenkäfer beim zerlegen eines baumes äußerst erfolgreich und hinterlässt nach dem befall obendrein ein schickes buchstaben muster auf der rinde. angetrieben wird björn borkenkäfer während seines mahls von immer stärker alarmierenden höhen, die darauf deuten, wie in etwa sich der baum gerade fühlen könnte.
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.:: housefloor fazit ::.
auf den festivals 2006 ist björn, der borkenkäfer nicht umsonst, bereits jetzt zum sommerhit und absoluten spiel-muss für zeitgerechte djs avanciert.
perfekt verknotet dominik eulberg minimaltechno mit trance und zeigt damit auf, in welche richtung der club sound zukünftig rollt. |