während dieser sechs monate war der aus st. louis stammende butane für seine dj-gigs auf der ganzen welt unterwegs. „ich habe mich auch viel mit philosophie beschäftigt und einfach den berliner sommer genossen. als ich dann mit all der kreativen energie aufgeladen ins studio gegangen bin, um das album zu schreiben, sprudelte es einfach aus mir heraus“, beschreibt butane den schaffensprozess.
mit „becoming“ wollte butane etwas schaffen, das ein wenig anders ist als seine bisherigen produktionen. dem minimal techno bleibt er dabei treu und definiert mit den sieben tracks einen wieder erkennbaren sound.
einige tracks leben von den beat-elementen wie etwa „a rave mistake“ und „from the beginning“. verfilterte sprech-vocals raunen hier aus dem hintergrund. in der zweiten hälfte der tracks bringen bedrohliche flächen mehr atmosphäre hinein. in „i didn’t know“ arbeitet butane viel mit balance-effekten, so dass es scheint als würde eine motorrad-gang über die tanzfläche brausen.
„hallucinate“ und „reflection“ sind sehr wuselige tracks, in die nur die geradlinigen bassdrums und claps ordnung bringen. was diese stücke so lebendig wirken lässt, sind sounds, die sich im raum zu bewegen scheinen wie etwa dieses umherschwirrende surren in „hallucinate“.
immer wieder türmt butane einen berg von energie in langgezogenen, düsternen flächen auf, um sie dann mit echo abklingen zu lassen. viele hallende elemente tun ihr übriges für den deepen minimal sound.
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