nach der entknödelung des soundknotens am anfang, spielt in "al quadus" ein analoger lfo-synthie die hauptrolle und darf sich im langen break ausgiebig darstellen. schmackes bringt dann die verbindung mit einem schnellen klicken und der weiteren brumm-line. gelegentlich kommt später auch schon mal der kärcher-strahl zum einsatz bis dann schließlich wieder der analogismus regiert.
mit "cicada" beweisen martin eyerer und oliver klein wie schön sich störgeräusche anhören können, wenn man sie ordentlich zusammenpackt und einen fluppenden bass darunter legt. was am anfang leicht ravig klingt wird später vom modernen frickel gequietsche wieder eingeholt. die niedliche melodie, die sich anhört, wie beim punkten in einem alten jump'n'run videospiel, drängt sich immer wieder zwischen klappernde bässe, flatternde shaker und verrückte effekte.
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