düster knistert "prague" los und baut sich langsam auf. bald rückt eine schrille, hypnotisierende melodie ins zentrum und damit entspinnt sich der track zum unnachgiebigen minimal-trancer. dabei baut mentalic eine bedrohliche kulisse auf. hinten raus scheppert "prague" noch ordentlich technoid rein und zeigt mal wieder, dass man mentalic schwer in eine genre-schublade stecken kann.
hinter end of tape stecken gunjah und stachy. ihr remix von "prague" ist ein rhythmischer minimal-track. er braucht relativ lange um in fahrt zu kommen. in der ersten hälfte fallen vor allem viele unterschiedliche knarr-geräusche auf. ein langer hall schiebt sich im gesamten track immer wieder herein. spät kommt eine schnelle, hohe melodie hinzu und stiftet unruhe. im break entbrennt ein sog und erst kurz vor schluss knallt dieser remix mit einer krachigen, blechernen melodie so richtig los.
insect o. nimmt anfangs die pieps-melodie des originals auf. dann dreht der remix in die deepe richtung ab und konzentriert sich auf schiebende und schleifende flächen. im zusammenspiel mit dem treibenden groove und vielen kleineren geräuschen entwickelt sich der remix zu einem verstrickten electro-track.
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