seit zehn beschäftigen sich pierce und jerl mit techno und elektronischer musik. dass sie ihre kräfte bündeln, ist ein exklusives projekt für das label mbf. wenn man bedenkt, dass jerl und pierce erst seit kurzem miteinander produzieren, sind die beiden tracks erstaunlich homogen.
„cuvee“ haut mit seinen tiefen bässen gleich extrem niederfrequent rein. leicht sphärischt rollt sich der track hoch und die kurze melodie kommt ins spiel. sie ist eine einfache, aus glocken entstandene kickline. später gesellt sich eine breite synthie-melodie mit retro-klang dazu. die beiden harmonieren perfekt miteinander und dem einfachen, geradlinigen beatgerüst.
„bouquet“ auf der b-seite kombiniert ebenso dunkle beats, brummigen groove und feine, hohe melodie-parts. auch hier kommen oft schleifende und kratzende sounds zum einsatz, die geisterhaft hereinzucken. leicht sphärisch wabernde synthies spielen in „cuvee“ nur am anfang eine rolle. bei „bouquet“ sind sie tragender und schaffen sie eine dichte atmosphäre.
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