Amirs Sound ist ausgesprochen frickelig. In seinem A-Seiten-Stück „Epopoe“ scheint ein emsiges Insektentreiben zugange zu sein. Die Krabbelviecher bewegen sich im Rhythmus eines tiefen Basses und geben dabei zudem Vocalfetzen von sich. Insgesamt ist das Arrangement hier recht anspruchsvoll, denn es wirkt oft unsortiert und orientierungslos.
Im B-Seiten-Stück „Haptic“ ist die Idee dieses Sounds besser umgesetzt. „Haptic“ basiert auf einer ebenso frickeligen Soundstruktur wie „Epopoe“. Amir fügt hier nun eine super deepe Synthie hinzu, die dem wuseligen Soundhaufen eine Richtung gibt. Die Frickelsounds gehen wunderbar in dieser Melodie auf, die dann vor allem im Break für Emotionen sorgt.
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